News 24.09.2026 5 min Lesezeit

SOLID Konferenz 2026: Bestand und Neubau im Umbruch

Am 8. Oktober 2026 diskutiert die SOLID Konferenz in Wien über Finanzierung, Sanierung, Revitalisierung, Neubau und digitale Methoden. Die Anmeldung ist offen. Für wen sich das B2B-Branchentreffen eignet und was Sie vor dem Ticketkauf prüfen sollten.

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Österreich.Immobilien Redaktion Redaktion · Oesterreich.Immobilien
SOLID Konferenz 2026: Bestand und Neubau im Umbruch Dieses Symbolfoto ist unter Einsatz künstlicher Intelligenz entstanden.

Wie lassen sich Sanierung, Revitalisierung und Neubau unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen planen? Diese Frage steht am 8. Oktober 2026 bei der SOLID Konferenz in Wien im Mittelpunkt. Der Veranstalter hat das Programm am 22. September mit einer aktuellen Vorschau ergänzt; Tickets waren beim Abruf noch erhältlich. Die Fachveranstaltung richtet sich vor allem an Unternehmen, Planende, Investierende und öffentliche Auftraggeber.

Termin, Ort und Kosten im Überblick

Die Konferenz findet am Donnerstag, 8. Oktober 2026, in der Wolke 19 im Ares Tower, Donau-City-Straße 11, 1220 Wien statt. Die Registrierung beginnt laut Agenda um 8:00 Uhr, die Eröffnung ist für 9:00 Uhr vorgesehen. Veranstalter ist FORUM Industriemedien mit dem Fachmedium SOLID. Die Anmeldung erfolgt über den verlinkten Onlineshop.

Das reguläre Ticket kostet nach den Angaben des Veranstalters 590 Euro zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer. In einer am 22. September veröffentlichten Programmvorschau wird ein Rabatt von 15 Prozent für Kurzentschlossene genannt. Da Rabattcodes, Verfügbarkeit und Teilnahmebedingungen geändert werden können, sollten Sie den Endpreis unmittelbar im Bestellvorgang kontrollieren.

Der Veranstalter bezeichnet die Konferenz als Expertenforum für die digitale und nachhaltige Zukunft der Baubranche. Diese Einordnung ist eine Veranstalteraussage. Redaktionell greifbar sind Termin, Ort, Preis, Zielgruppe und Agenda: Das Programm verbindet Finanzierung und Konjunktur mit Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Sanierung, Revitalisierung und neuen Bauprozessen.

Der Bestand rückt gegenüber dem Neubau stärker in den Fokus

Das Motto lautet „Bauen im Umbruch: Bestand digitalisieren. Neubau neu denken.“ Damit adressiert die Veranstaltung eine praktische Verschiebung, die viele Immobilienprojekte betrifft. Wenn Neubauvorhaben durch Finanzierung, Kosten oder Nachfrage schwerer kalkulierbar werden, gewinnen Bestandsaufnahme, Sanierungsplanung und die Weiterverwendung vorhandener Gebäude an Bedeutung.

Für Eigentümerinnen und Eigentümer größerer Bestände sowie für Projektentwickler ist dabei entscheidend, ob digitale Bestandsmodelle tatsächlich verlässliche Entscheidungsgrundlagen liefern. Ein Programmpunkt behandelt beispielsweise den Weg vom Laserscan zur Sanierungsgrundlage. Andere Beiträge befassen sich mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, mit der Entwicklung der Baukonjunktur und mit der Frage, wie Neubau und Revitalisierung künftig zusammenspielen.

Die Konferenz ist damit keine allgemeine Publikumsmesse für private Wohnungssuchende. Sie richtet sich laut Veranstalter an Führungskräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure, Architektinnen und Architekten, Bauunternehmen, Investierende und politische Entscheidungsträger. Wenn Sie ein einzelnes Eigenheim sanieren möchten, sind eine Energieberatung oder eine konkrete Förderberatung meist direkter nutzbar.

Finanzierung und Konjunktur bilden den Auftakt

Nach Registrierung und Begrüßung beginnt das Fachprogramm um 9:10 Uhr mit einer Keynote zu Geopolitik, Kapitalmärkten und Konjunktur. Angekündigt ist eine Einordnung der Auswirkungen von Inflation, Zinsen, Lieferketten und wirtschaftlicher Unsicherheit auf Bau- und Immobilienprojekte. Die Referentin Monika Rosen-Philipp war langjährig im Bank- und Analysebereich tätig und arbeitet heute selbstständig.

Von 9:40 bis 10:00 Uhr folgt laut Agenda ein Faktencheck zur Frage, ob 2027 eine Trendwende in der Bauwirtschaft bringt. Der Veranstalter kündigt dabei ausdrücklich regionale und sektorale Unterschiede an. Das ist für die Einordnung wichtig: Wohnbau, Infrastruktur, Sanierung und gewerblicher Hochbau können sich unterschiedlich entwickeln, ebenso West-, Nord- und Südösterreich.

Marktprognosen auf einer Veranstaltung sind keine sicheren Vorhersagen. Wenn Sie dort genannte Zahlen für Investitionsentscheidungen verwenden möchten, sollten Sie nach Originalquelle, Berichtszeitraum, Szenario und Methodik fragen. Besonders bei Risikoannahmen zu Zinsen oder geopolitischen Konflikten ist zwischen Basisszenario und bloßer Modellvariante zu unterscheiden.

Für wen sich die Teilnahme lohnen kann

Der Besuch kann für Sie sinnvoll sein, wenn Sie beruflich über größere Sanierungen, Bestandsentwicklung oder Neubauportfolios entscheiden. Auch öffentliche Auftraggeber und Planungsbüros können vom Vergleich technischer und wirtschaftlicher Ansätze profitieren. Der konkrete Nutzen hängt jedoch davon ab, ob die angekündigten Vorträge Ihre Projektphase und Entscheidungskompetenz treffen.

  1. Prüfen Sie die vollständige Agenda und markieren Sie jene Vorträge, die zu Ihren laufenden Projekten passen.
  2. Bereiten Sie Fragen zu Datengrundlage, Investitionskosten, Betriebskosten und übertragbaren Projekterfahrungen vor.
  3. Unterscheiden Sie Vorträge von unabhängigen Fachleuten, Auftraggebern und Unternehmen mit eigenem Produkt- oder Vertriebsinteresse.
  4. Klären Sie intern, ob Ticketpreis, Anreise und ein ganzer Arbeitstag durch konkrete Lern- oder Vernetzungsziele gerechtfertigt sind.
  5. Dokumentieren Sie nach der Veranstaltung, welche Aussagen belegt und auf Ihre Projekte tatsächlich übertragbar sind.

Die offizielle Konferenzseite bündelt Programm, Ort und Ticketlink. Weil der Veranstalter noch Änderungen vornehmen kann, sollten Sie Agenda, Beginn und Teilnahmebedingungen kurz vor dem Termin erneut kontrollieren. Die Ticketseite weist den regulären Preis und die Umsatzsteuer gesondert aus.

Was Sie von der Veranstaltung nicht erwarten sollten

Eine eintägige Branchenkonferenz ersetzt weder eine unabhängige Projektprüfung noch Rechts-, Förder- oder Finanzierungsberatung. Sie kann Ihnen aber helfen, aktuelle Fragestellungen zu strukturieren, Ansprechpersonen zu finden und verschiedene Perspektiven auf Bestand und Neubau zu vergleichen. Entscheidend ist, wer eine Aussage trifft und auf welcher Datengrundlage sie beruht.

Mit dem klaren Fokus auf Österreich, einer offenen Anmeldung und konkreten Programmpunkten erfüllt die Ankündigung einen zeitnahen Informations- und Teilnahmenutzen. Wenn Ihre Arbeit an der Schnittstelle von Bau, Immobilien, Planung und Digitalisierung liegt, sollten Sie die Agenda jetzt prüfen. Für Privatpersonen ohne beruflichen Branchenbezug dürfte der hohe B2B-Ticketpreis den Nutzen dagegen meist begrenzen.



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