erstellt am 08.06.2021
Die Finanzplanung - Österreich.Immobilien
Die Finanzplanung

Die Finanzplanung

Den Bau oder Kauf einer Immobilie genau planen - die Immobilie ohne Stress erwerben 



Der Bau oder Kauf einer Immobilie ist ein wichtiger Schritt im Leben eines Menschen. Da in der jüngeren Vergangenheit die Nachfrage nach Immobilien aller Art ziemlich groß war, sind die Preise für die meisten Häuser und Wohnungen nicht nur in den Ballungszentren gestiegen. Nur wenige Käufer oder Bauherren können ein Objekt aus Ersparnissen bezahlen. Zumindest hinsichtlich eines Teilbetrags müssen sie daher einen Kredit aufnehmen. Dieser wird in der Regel als Annuitätendarlehen gewährt. Das heißt, dass man über einen bestimmten Zeitraum eine gleichbleibende monatliche Rate zurückzahlen muss. Diese beinhaltet Zinsen und Tilgung. Der Anteil der Tilgung wird größer, wenn der Kredit bereits über einen bestimmten Zeitraum besteht. Diese monatliche Rate sollte man nur in einer Höhe zahlen, die es erlaubt, dass man daneben noch seinen Lebensunterhalt bestreitet und andere laufende Kosten tilgt. Es ist also wichtig, dass ich genau plane, wie viel Kredit ich mir für den Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung leisten kann. 

Die Höhe des Kredits planen 
In der Regel ist es so, dass die Banken nur einen Kredit in Höhe von etwa 30 Prozent des Kaufpreises einer Immobilie vergeben. Es ist also ein großer Vorteil, wenn man zunächst über einen längeren Zeitraum Geld für den Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung spart. Wenn man einen gewissen Grundstock vorweisen kann, erhält man hinsichtlich des restlichen Kaufpreises viel leichter einen Kredit. Man kann sich also leicht ausrechnen, welche monatliche Rate man zahlen muss, wenn man einen Immobilienkredit in einer bestimmten Höhe aufnimmt. Hierzu kann man sich einen Kostenvoranschlag machen lassen, wenn man baut. Dann weiß man etwa, welche Kosten zu erwarten sind. Leichter ist es, wenn man den Erwerb eines Fertighauses plant. Hier bekommt man schon eine ziemlich genaue Summe genannt, die ein Haus kosten wird. Oft sind Fertighäuser wesentlich günstiger als die Durchführung eines Bauvorhabens. Zu dem Kaufpreis des Hauses kommen dann noch die Kosten eines Bauplatzes. Glücklich kann sich schätzen, wer schon ein Grundstück besitzt, auf das man bauen kann. Neben den Kosten des Erwerbs kommen dann noch Nebenkosten in Höhe von etwa zehn Prozent, die zusätzlich anfallen. Hier handelt es sich um die Grunderwerbssteuer, die Kosten für den Notar und das Grundbuch und eventuelle Maklerkosten. 

Wie gehe ich vor, wenn ich ein Fertighaus käuflich erwerben will? 
Zunächst kann man sich bei einer Fertighausfirma die dort vorhandenen Modelle ansehen. Dann überblickt man, welches Fertighaus geeignet wäre. Es ist klar, dass eine Familie mit kleinen Kindern andere Ansprüche als ein kinderloses Ehepaar hat. Natürlich muss der Preis des Fertighauses passen. Das bedeutet in erster Linie, dass ein solches Haus ohne Schwierigkeiten finanziert werden kann. Hierzu nimmt man den Kaufpreis für das Fertighaus und die Kosten, die eventuell für den Kauf eines Grundstücks anfallen. Zusätzlich müssen Sie Nebenkosten in Höhe von circa zehn Prozent einplanen. Von diesem Kaufpreis kann man die Ersparnisse abziehen, die man bereits angesammelt hat. Dann hat man die Summe, über die man einen Kredit aufnehmen muss. Ein Online-Rechner macht es möglich, dass Sie genau sehen, welche monatliche Rate Sie bei der Aufnahme eines Kredits in bestimmter Höhe zahlen müssen. Bedenken Sie hierbei auch, dass die Mietzahlungen wegfallen, die Sie bisher geleistet haben. 

Durch den Rechner sehen Sie schnell, welche monatlichen Zahlungen Sie leisten müssen. Es muss dann genügend Geld für den Lebensunterhalt und andere Ausgaben übrig bleiben. Denken Sie hier zum Beispiel an Versicherungen, weitere Kredite, Nebenkosten wie Heizung und Strom, den Jahresurlaub mit der Familie. Sie sollten hier auf keinen Fall zu knapp kalkulieren. Besser ist immer, wenn Sie einen bestimmten Spielraum haben. 

Eine Bank finden, die den Traum von einem eigenen Fertighaus finanziert 
Wenn Sie ein Fertighaus gesehen haben, das Ihren Vorstellungen entspricht und sich ausreichend über die Finanzierung Gedanken machten, müssen Sie noch einen Kreditgeber finden. Sollten Sie über ein sicheres Einkommen in einer bestimmten Höhe verfügen und genügend Ersparnisse haben, dürfte es nicht allzu schwierig sein, bei einer Bank ein Immobiliendarlehen zu erhalten. Achten Sie dann darauf, dass Sie dieses zu guten Konditionen erhalten. Da es in der Regel um größere Summen geht, können schon geringe Zinsunterschiede eine Rolle spielen. Nicht in jede Fall kann Ihnen Ihre Hausbank das günstigste Angebot machen, wenn Sie sich für den Kauf eines Fertighauses interessieren. Vergleichen Sie deshalb auf jeden Fall verschiedene Angebote miteinander und entscheiden Sie sich letztendlich für das günstigste. Ein Darlehen mit guten Konditionen sollten Sie über einen möglichst langen Zeitraum abschließen. 

Sollte Ihre Bonität nicht so gut sein, könnte es schwierig sein, von der Bank einen Kredit zu erhalten. In dem Fall haben Sie die Möglichkeit, ein Privatdarlehen aufzunehmen. Das können Sie zum Beispiel im Freundeskreis oder in der Familie tun. Denken Sie daran, dass Sie auch ein solches Darlehen auf jeden Fall zurückzahlen müssen. Es gibt auch die Möglichkeit, online ein Darlehen von Privatleuten aufzunehmen. Auch hier müssen Sie natürlich auf passende Konditionen achten. Sonst besteht die Gefahr einer Überschuldung. 

Was muss ich bei der Finanzierung eines Fertighauses sonst noch beachten? 
Wenn Sie ein neues Fertighaus kaufen, dürften zunächst keine Kosten für die Renovierung anfallen. Das vor allen Dingen dann, wenn Sie ein Fertighaus von guter Qualität erworben haben. In diesem können Sie dann schön wohnen und sich völlig frei bewegen. Dennoch sollten Sie bestimmte Rücklagen bilden. Mit der Zeit müssen Dinge innerhalb des Hauses erneuert werden oder Sie wollen sich andere Möbel kaufen. Dann ist es gut, wenn Sie über bestimmte Ersparnisse verfügen. Falls Sie ein gebrauchtes Fertighaus kaufen, müssen Sie eventuelle Renovierungskosten gleich einplanen. Eine solide Planung der Finanzierung sorgt dafür, dass Sie ohne Schwierigkeiten in Ihrem Fertighaus leben können. Dieses kann dann auch als Altersvorsorge dienen. Bedenken Sie, dass Sie keine Miete zahlen müssen, wenn Sie später Rente beziehen. Das Haus sollte dann aber auch in einem guten Zustand sein. Dann müssen Sie später keine Kosten für Renovierungen einplanen. Natürlich können Sie im Alter auch das Haus verkaufen, wenn Sie größere finanzielle Mittel benötigen. Der Kauf eines Hauses macht dann richtig Freude, wenn Sie die Finanzierung gut geplant haben.


Ergebnisse werden geladen ...